Unsere Geschichte

Der Gründer des Instituts Montana, Dr. Max Husmann, hatte ehrgeizige Ziele. Er träumte von einer internationalen Schule, die junge Menschen lehren würde, eine friedliche Welt aufzubauen.

Das Institut Montana wurde am 3.Mai 1926 mit sechs Schülern eröffnet. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem sehr beliebten internationalen Internat in der Schweiz. 

Dr. Husmanns zentrale Idee war einfach: Wenn junge Menschen, die unterschiedlichen Nationalitäten angehören, gemeinsam zur Schule gehen und lernen würden, verschiedene kulturelle Hintergründe zu respektieren, und wenn ihnen das klare Denken beigebracht würde, dann könnten sie zu toleranten und aufrichtigen Menschen heranwachsen. Kriege gehörten damit der Vergangenheit an. 

Er hatte eine klare Vision für sein internationales Internat. Es sollte von Natur und frischer Luft umgeben und ein Ort der Geborgenheit und der Inspiration sein. Getreu den Ideen des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi sollte jede Schülerin und jeder Schüler als eigenständige Person und Individuum betrachtet werden. Husmanns Schule sollte die besten modernen Technologien und Lehrmethoden nutzen und Lehrkräfte und Lernende sollten eine fürsorgliche Gemeinschaft bilden. Schliesslich sollten die Absolventen seiner Schule mit Intelligenz, Ethik und Mitgefühl zur Harmonie beitragen, die eines Tages vielleicht zum Weltfrieden führen wird. 

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Als das Grand Hôtel Schönfels und das umliegende Gelände auf dem Zugerberg zum Verkauf standen, beschaffte sich Dr. Husmann das nötige Kapital, um seine Vision zu verwirklichen. Das voralpine Klima, die Weite und die Wälder entsprachen seiner Vorstellung der Bedingungen, die ein gesundes geistiges und körperliches Wachstum möglich machen. Gleichzeitig lag dieses Areal aber auch in der Nähe der kulturell und wirtschaftlich aktiven Stadt Zürich

Dr. Husmanns Streben nach Frieden nahm 1945 konkrete Form an, als er die Operation Sunrise mitorganisierte: die geheimen Verhandlungen, die zur Kapitulation der deutschen Streitkräfte in Deutschland und damit zur Beendigung des 2. Weltkriegs beitrugen und bei denen er als Vermittler auftrat. 1947 entwarf der renommierte Grafiker Hans Tomamichel das Emblem des Instituts, das ein starkes Symbol ist für die Entwicklung hin zu einer friedlichen Welt und das wir immer noch verwenden.

Das Institut Montana wurde auf drei Pfeilern aufgebaut, die heute noch gelten und auch morgen noch wichtig sein werden.

Internationalität

Individualität

Integration

Wenn junge Menschen lernen, andere Kulturen zu verstehen und zu respektieren, könnten die blinden Vorurteile des Nationalismus und Rassismus beseitigt werden. Sie könnten unsere Welt auf Toleranz und Frieden aufbauen. Das sind die Weltbürger, die unsere Erde braucht. Wenn junge Menschen als Individuen behandelt werden, denen man Wertschätzung entgegenbringt, deren Unterschiede respektiert und deren Talente und Stärken gefördert werden, dann wachsen sie zu selbstbewussten, mental starken Menschen heran. Das sind die reifen Menschen, die unsere Erde braucht. Wenn junge Menschen in einer unterstützenden, multikulturellen Gemeinschaft aufwachsen, dann sind gegenseitiger Respekt und Harmonie möglich. Das sind die rücksichtsvollen, mitfühlenden Menschen, die unsere Erde braucht.

 

«Es ist gut und recht, die Erziehung hin zu einer internationalen Verständigung als wunderbares Ideal zu betrachten und sich Gedanken darüber zu machen, wie es erreicht werden kann. Viel wichtiger ist aber, diesen Grundsatz während langer Zeit im Alltag gelebt zu haben.»

(Aus einem Essay des Stiftungsrates in den 1950er Jahren)

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